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Geschwindigkeit beim Zugreisen

Wenn wir über Züge reden, reden wir oft über Tempo. Schnellstrecken und Hochgeschwindigkeit sind das Maß der Dinge. Warum eigentlich?

Als die Eisenbahn vor 200 Jahren nach Europa kam, war die Aufregung groß: Kann ein Mensch diese Geschwindigkeit überhaupt aushalten? Bis dahin war man – wenn überhaupt – in der Pferdekutsche gereist. Es holperte und ruckelte, oft war man mehrere Tage unterwegs.

Plötzlich konnte man sich drei-, fünf- oder zehnmal so schnell fortbewegen. Auf schnurgeraden Schienen. Die Menschen fühlten sich wie ein Projektil, das durch die Landschaft geschossen wurde. Was macht das

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Mit dem Zug durchs Baskenland

Von grünen Hügeln bis zum tosenden Meer: Im spanischen Baskenland fährt die Schmalspurbahn Euskotren. Sie verbindet lebendige Städte mit faszinierender Natur.

Der Zug schmiegt sich an den Fluss. Links und rechts grüne Hänge, die sich immer weiter zurückziehen und Platz machen für den goldgelb schimmernden Sand. Süßwasser mischt sich mit Salzwasser. Noch eine Kurve, ein letzter Tunnel – und dann taucht er tosend vor dem Fenster auf: der Atlantik.

Ich bin unterwegs im spanischen Baskenland. Hier fährt die Schmalspurbahn Euskotren. Nein, keine Museumsbahn, sondern eine moderne Stadt- und Regionalbahn. Sie bringt Menschen

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Postkarte aus Tarbes

Es gibt Orte, an die kommt man nur, weil ein Zug dorthin fährt. Gut so, denn zu entdecken gibt es überall etwas.

Hallo Zugfans 👋

Wenn wir Europa mit dem Zug bereisen, gehen uns manche Orte durch die Lappen – nämlich solche, die keinen Gleisanschluss haben. Auf der anderen Seite bringt uns die Eisenbahn an Orte, an denen wir sonst wohl nie gelandet wären.

Tarbes ist so ein Ort.

Ich kam durch das Städtchen am Fuße der Pyrenäen auf dem Weg nach Spanien. Eigentlich wollte ich nach Hendaye, an die französisch-spanische Grenze. Doch weil

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Zugschau: Alles Italien, oder was?

Neue Zugverbindungen in den Süden und Hoffnung auf den Durchbruch beim internationalen Ticketverkauf.

Hallo Zugfans 👋

Ich hoffe, ihr habt genauso schönes Wetter wie wir heute in Finnland und könnt schon etwas vom Sommerurlaub träumen. Vielleicht ja mit einem der Sommer-Nachtzüge des Jahres?

Ich bastle gerade ein wenig an den Formaten der Zugpost. Neben Postkarten und Reisebriefen heißt das, was einem klassischen Newsletter am nächsten kommt, künftig Zugschau. Seht ihr dieses Wörtchen in der Betreffzeile, wisst ihr: Heute erzählt euch der Onkel nicht von

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Sechs Nachtzüge für den Sommer 2025

Von der Adria bis ins schwedische Fjäll: Das sind die saisonalen Nachtzug-Verbindungen des Sommers.

Die Ferienzeit steht vor der Tür – und damit die Saison der Sommer-Nachtzüge. Gemeint sind jene Verbindungen, die nur in den Sommermonaten verkehren und euch bequem über Nacht in einige der schönsten Urlaubsregionen Europas bringen, von der Adriaküste bis in die schwedischen Berge.

In dieser Ausgabe der Zugpost zeige ich euch, welche saisonalen Nachtzüge es im Sommer 2025 gibt. Mit dabei: ein spannender Neuzugang aus Polen und viele altbekannte Klassiker.

Wie

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Zugfahrt an den Rand Mitteleuropas

Drei Länder, zwei Züge, eine gemeinsame Geschichte: Unterwegs zwischen Košice, Budapest und Wien.

Ein Mann steht vor seiner Datsche und wundert sich. Unser internationaler Schnellzug ist in seinem Vorgarten zum Stehen gekommen, so scheint es. Er zuckt mit den Schultern, dann wendet er sich wieder seinen Holzscheiten zu.

Manchmal mag ich es, nicht den gewöhnlichen Weg zu gehen. Der gewöhnliche Weg von Košice nach Wien führt einmal quer durch die Slowakei, vorbei an der Hohen Tatra und tiefblauen Seen. Noch ein Hüpfer im

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Postkarte aus Budapest

Wiedersehen mit einem Lieblingsort.

Hallo Zugfans 👋

Das Schönste am Reisen ist, neue Orte zu entdecken. Doch gleich danach kommt für mich: an geliebte Orte zurückzukehren.

Ein Stück Heimat fernab der Heimat.

So ein Ort ist für mich der Bahnhof Budapest-Keleti. Schon auf meiner ersten richtigen Zugreise hat mich diese Schienenkathedrale in ihren Bann gezogen. Diese Größe! Das Licht, das in die Gleishalle fällt! Und dann diese, damals für mich noch so exotischen Ziele – eine

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Zugschau: Umstiege sind kein Bug, sondern ein Feature

In der Krise entdeckt die Deutsche Bahn die Direktverbindungen wieder. Super Sache, oder?

Hallo Zugfans 👋

„Zugfahrten über vier Stunden sind eine Tortur“, sagte einmal der frühere Bahnchef Hartmut Mehdorn. Besonders überzeugt vom eigenen Produkt war er offenbar nicht.

Heute sieht man das bei der Deutschen Bahn ganz anders. In der vielleicht größten Krise ihrer Geschichte setzt sie wieder verstärkt auf langlaufende Direktverbindungen. Diese verschwinden nicht mehr irgendwo im Fahrplan, sondern werden aktiv beworben. Jüngster Stolz: der direkte ICE von Berlin nach Paris. Fahrtzeit?

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